2.In einigen Fällen sind weitreichende institutionelle Veränderungen geboten. Ordnungspolitik muss sich jedoch nicht zwangsläufig über formelle Institutionen, Regelungen oder Durchsetzungsmechanismen vollziehen, sondern lässt sich auch auf informelle Weise durch Dialog und Zusammenarbeit gestalten.
3.Um ein dynamisches und förderliches internationales wirtschaftliches Umfeld sicherzustellen, ist es wichtig, durch die Auseinandersetzung mit den internationalen Finanz-, Handels-, Technologie- und Investitionsmustern, die sich auf die Entwicklungsaussichten der Entwicklungsländer auswirken, eine weltweite wirtschaftliche Ordnungspolitik zu fördern.
1.In der ersten wirtschaftlichen Phase der Bundesrepublik, also zwischen den Jahren 1948 und 1966, wird die Wirtschaftspolitik von der sogenannten Ordnungspolitik oder Ordoliberalismus geprägt.